• Die Erfindung der Pulsationstherapie 

Stefan Deny bringt Bewegung in das Schröpfen

Im Jahre 1993 kam mit der Entdeckung der Pneumatischen Pulsationstherapie durch Stefan Deny erstmalig wieder „Bewegung“  in die alte Heilmethode des Schröpfens. Unter dem Motto „Schröpfen gibt es seit dem Mittelalter. Aber erst heute die Runderneuerung fürs Gewebe!“ überzeugte er Therapeuten von der besonderen Tiefenwirkung des von ihm konstruierten Vakuum-Schröpfgerätes. Die Besonderheit dieser Erfindung: 200 pulsierende Saugwellen pro Minute dringen weit ins Körperinnere ein. Die entstehenden Schwingungen lockern das tiefliegende Gewebe weit unter der Hautoberfläche und schaffen so erstmals eine Dehnung von innen nach außen.

Bei der Anwendung des Pneumatrons spürt der Patient ein äußerst angenehmes, von Wärme begleitetes Kribbeln. Die Glocke des per Elektromotor angetriebenen  Pneumatrons zieht die Haut nach oben und dehnt sie. „Der Patient kann sehen, dass mit seinem Körper etwas geschieht“, beschrieb Deny (Nahe-Zeitung, Nr. 162, 15. Juli 1994) den angenehmen Nebeneffekt seiner Therapie.

 

Optimale Anregung des Lymphflusses und Stoffwechsels

Wichtigster körpereigener Ansprechpartner für die Pulsationen war für Deny von vornherein das Lymphsystem. Im Gegensatz zum Blut zirkuliert die Lymphe extrem langsam und lässt sich erst durch eine entsprechende endogene Funktion anregen. Die Schwingungen müssen eben nur stark genug sein. Tief im Gewebe entfaltet sich eine kraftvolle Wirkung, die einem wohltuenden „Feuerwerk“ gleichkommt. So lässt sich das Pneumatron mit einem Pflug vergleichen, der fruchtbaren Boden auflockert. Die Anregung der Blutzirkulation bringt zusätzlich den Stoffwechsel in Gang.

 

 

Ganzheitliche Behandlung von Körper und Psyche

Besonders die weitverbreiteten und teilweise quälenden Zivilisationskrankheiten wie Nacken – und Rückenverspannungen, Beeinträchtigungen des Bewegungsapparates sowie Durchblutungsprobleme und Kopfschmerzen können „pneumatront“ werden.

Stefan Deny verstarb 1998. Er  war seiner Zeit weit  voraus. Heute erkennt man den unschätzbaren Wert seiner Entwicklung: Eine sanfte und wirkungsvolle Methode kombiniert mit einer ganzheitlichen Behandlung von Körper und Psyche.

 

Quellen:

Nahe-Zeitung Nr. 162, 15. Juli 1994
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Bilder: Pneumed GmbH, Idar-Oberstein